Workshops  2010

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17.05. - 21.05.

T.a.T. Workshop I kunstwirkstoff, Jerxheim

09.08. - 13.08.

T.a.T. Workshop II kunstwirkstoff, Jerxheim
Workshopdetails
       
     
 

Montag, 17. bis Freitag, 21. Mai 2010
  T.a.T.  Performance Art Workshop

Jerxheim-Bahnhof
   
 

Der Performance Art Workshop T.a.T. findet statt mit mindestens 6 und höchstens 15 Teilnehmern.

Kosten: € 270 pro Teilnehmer beinhaltet Essen, 4 Übernachtungen (5 Tage Workshop, inkl. Fastentag)

Anmeldung pro Workshop via kunstwirkstoff.de
Vorabzahlung 21 Tage vor Beginn
Stornierunggebühr 50% 14 Tage vor Beginn

Anmeldung bis 01.04.2010
per e-mail an: contact@kunstwirkstoff.de

Teilnehmer müssen selbst versichert sein. Der Veranstalter kunstwirkstoff übernimmt keine Verantwortung
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Reiseverbindungen bitte individuell erfragen
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Bitte mitbringen: Gummistiefel, warme Sachen, leichte Sachen

€ 5 für Dokumentation auf DVD

extra Tag in Jerxheim Bahnhof auf Wunsch € 10,00 pro Person.

   
 

     
 

Montag, 09. bis Freitag, 13. August 2010
  T.a.T.  Performance Art Workshop

Jerxheim-Bahnhof
   
 

Der Performance Art Workshop T.a.T. findet statt mit mindestens 6 und höchstens 15 Teilnehmern.

Dieser Workshop beinhaltet unter Anderem die Möglichkeit mit eigener Arbeit am  Tag der offenen Türen (15.08.2010)  teilzunehmen.

Kosten: € 270 pro Teilnehmer beinhaltet Essen, 4 Übernachtungen (5 Tage Workshop, inkl. Fastentag)

Anmeldung pro Workshop via kunstwirkstoff.de
Vorabzahlung 21 Tage vor Beginn
Stornierunggebühr 50% 14 Tage vor Beginn

Anmeldung bis 01.07.2010
per e-mail an: contact@kunstwirkstoff.de

Teilnehmer müssen selbst versichert sein. Der Veranstalter kunstwirkstoff übernimmt keine Verantwortung
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Reiseverbindungen bitte individuell erfragen
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Bitte mitbringen: Gummistiefel, warme Sachen, leichte Sachen

€ 5 für Dokumentation auf DVD

extra Tag in Jerxheim Bahnhof auf Wunsch € 10,00 pro Person.

   
       


     
 

kunstwirkstoff und T.a.T. Performance Art Workshops

T.a.T. bedeutet pure Aktion

Einführung in das ernsthafte Spiel mit dem Körper des Künstlers in seiner derzeitigen Situation, im Raum, mit dem Objekt und mit Anderen. Der Raum wird zum Teil einer neuen, erfahrbaren Welt.
Die einzelnen Übungen in den Workshops sind aufbauend und verfolgen eine intensive und ausdauernde Arbeit. Neben Gruppenarbeiten werden individuelle Bewegungserfahrungen erforscht und geprüft. Die Teilnehmer verpflichten sich an allen vier Tagen kontinuierlich dabei zu sein. Der Workshop kann zwischen 1 - 6 Personen stattfinden. Für den Workshop werden Zeichenmaterialien benötigt, sowie ein gewähltes Objekt und ein gesammelter oder geschriebener Text. Das Einbringen eigener Ideen und individueller Arbeitspraxis wird gefördert und steht immer im Mittelpunkt des kreativen Prozesses.

Das Haus in Jerxheim Bahnhof bietet eine Vielzahl an unterschiedlichen Räumen, die als Arbeitsorte während der Workshop Tage genutzt werden können. Formen im kreativen, produktiven Prozess können mit gefundenen, erarbeiteten Objekten in den Werkstätten entwickelt werden. Es gibt Rückzugsmöglichkeiten in einer kleinen Bibliothek mit Computer oder im Garten, der unmittelbar an den Gleisen gelegen Zugang zur Natur bieten. Gemeinsames Essen am Abend führt so manches Mal zu anregenden Diskussionen über die Erfahrungen des Tages. Es wird erwünscht, daß sich die Künstler und Künstlerinnen mit ihren eigenen Arbeiten (CD/DVD/Text) vorstellen und über ihre bisherige künstlerische Praxis berichten.

   
 

Übersicht der Inhaltsthemen

–  T.a.T.   Aktion, die Vorbereitung
–  Moving with object   Beweger und das Objekt
–  Mover and Witness   Beweger und Zeuge
–  towards Authentic Movement   authentische Bewegung
–  Text' und Sprache   Sprache, Schreiben und Paradoxie
–  Dokumentation und Präsentation   Formen der Dokumentation
–  in-situ, Orte, Öffentlicher Raum   Methodenentwicklung, Raum und Körper, Beurteilung
 

Der Körper ist das Medium und durch diesen fließt die kreative Kraft in die Welt. Der Teilnehmer ist im Prozess, sich eng mit seinem Körper zu verbinden. Er erlaubt sich, aus genormten Sozialisierungsprozessen herauszusteigen, um ungewohnten Wegen zu folgen. Er lässt sich auf eine Gestalt ein und vergisst die sogenannte Identität.

In der Regel geht man davon aus, dass allein das Gehirn für die Tätigkeit des Körpers verantwortlich ist. Aber dieser Standpunkt ist eher einengend. Bei Gehirn denkt man an den Willen, das Denken und den Verstand. Körper und Bewusstsein hingegen sind in der Praxis unteilbar, und in ihrer Funktion können Gehirntätigkeit und Verstand nicht vom Körper - als Medium - getrennt verstanden werden.

   
 

die Fähigkeit der Ausdehnung und Bilder schaffen

Der Workshop konzentriert sich auf die Erfahrung der körperlichen Ausdehnung und die Entdeckung des 'Ortes' und des physischen und geistigen 'Daseins'. Der Teilnehmer erkundet das 'Vorbewusstsein' im Verbund von Körper, Gefühlen und Gedanken. Damit werden vorhandene Energien aktiviert und Gefühlsneigungen des Moments erforscht. Normalerweise steht ein 'Ich' auf der Schwelle, bevor unreflektierte Aspekte des 'Seins' freigelegt werden können. Diese 'Ich-Vorstellung' kann analysiert und verstanden werden. Dadurch kann das 'Ich' seine Persönlichkeitsverbundenheit überwinden und eine selbstständige Kraft und Ausrichtung des' Objekt-Seins' wird frei. Die Wahrnehmung wird dafür sensibilisiert. Der physische und geistige Körper dehnt sich aus.

Der Teilnehmer des TaT Performance Art Workshops haben die Möglichkeit Resultate, bzw eine eigene Arbeit/Aktion der Öffentlichkeit während der Veranstaltung - Tag der Offenen Türen - zu präsentieren.

in-situ

Während einer Performance Art Aktion (frei vom Anspruch an die darstellende Kunst) im öffentlichen Raum ist ein Zuschauer mit seinen eigenen Bildern konfrontiert. Es ist seine Dringlichkeit Sinn und Bedeutung zu lesen und zu erkennen. Das Bild der Performance präsentiert durch den Künstler oder Künstlerin führt jedoch an die Grenzen der konventionellen Wahrnehmung und wirft daher Fragen auf, die über den Moment der Situation und der Erfahrung hinwegreichen können.

Es ist wichtig zu lernen und zu prüfen, wie die Aktion im öffentlichen Raum stattfinden kann.

   
 

Begriffe, die zu beachten sind:

  • räumliche Grenzen
  • Gebäude und Plätze
  • spezifische Orte und ihre Bedeutungen und Funktionen
  • Begegnungen und Begehung
  • Informationen
  • Spuren und Fundsachen am Ort
  • Eingrenzungsmöglichkeiten des Aktionsortes
  • Versammlungsort der Dinge und des Körpers
  • Frage nach dem Standpunkt des Betrachters
  • Performance Art ist keine Straßenkunst!
   
 

Spürbar ist eine Fusion von den individuellen, inneren Bildern des Künstlers und denen, die durch die Aktion wahrnehmbar werden.

Genau an dieser Stelle entsteht ein neuer Dialog.

   
       
       
       
       
       
       

kunstwirkstoff
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Tel.: 05354 - 990938
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