Workshops  2012

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04.06. - 07.06.

T.a.T. Workshop, kunstwirkstoff Braunschweig
Workshopdetails
       
     
 

Montag, 04. bis Donnerstag, 07. Juni 2012
  T.a.T.  Performance Art Workshop

Atelier Dagmar Glausnitzer-Smith
Braunschweig
   
 

Der Performance Art Workshop T.a.T. findet statt mit höchstens 6 Teilnehmern.

Workshop beginnt Montag 04.06. 2012 um 9:30
Workshop Ende am Donnerstag 07.06. 2012 um 17 Uhr

Kosten: € 200 pro Teilnehmer (4 Tage contact teaching)

Anmeldung pro Workshop via kunstwirkstoff.de
Vorabzahlung 21 Tage vor Beginn
Anreise ab Sonntag, 03.06.
Stornierunggebühr 50% 14 Tage vor Beginn

Anmeldung per e-mail an: contact@kunstwirkstoff.de

Teilnehmer müssen selbst versichert sein. Der Veranstalter kunstwirkstoff übernimmt keine Verantwortung
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Reiseverbindungen bitte individuell erfragen

Übernachtungsmöglichkeiten im Hotel am Park
(www.hotel-cafeampark.de) 5 min zu Fuss zum Workshop Ort
Wolfenbüttelerstrasse 67
38102 Braunschweig
EZ min. € 34 (Dusche auf der Etage) pro Nacht/pro Person, Frühstück € 5
Email: info@hotel-cafeampark.de

oder

Privatunterkunft, Bed and Breakfast
€ 10 pro Nacht/Person
Braunschweig-Mascherode
20 Min zum Workshop Ort mit Bus und Trambahn

€ 5 für Dokumentation auf DVD

Ort: Atelier Dagmar Glausnitzer
Wolfenbüttelerstrasse 39
38102 Braunschweig

   
       
     
 

kunstwirkstoff und T.a.T. Performance Art Workshops

T.a.T. bedeutet pure Aktion

Einführung in das ernsthafte Spiel mit dem Körper des Künstlers in seiner derzeitigen Situation, im Raum, mit dem Objekt und mit Anderen. Der Raum wird zum Teil einer neuen, erfahrbaren Welt.
Die einzelnen Übungen in den Workshops sind aufbauend und verfolgen eine intensive und ausdauernde Arbeit. Neben Gruppenarbeiten werden individuelle Bewegungserfahrungen erforscht und geprüft. Die Teilnehmer verpflichten sich an allen vier Tagen kontinuierlich dabei zu sein. Der Workshop kann zwischen 1 - 6 Personen stattfinden. Für den Workshop werden Zeichenmaterialien benötigt, sowie ein gewähltes Objekt und ein gesammelter oder geschriebener Text. Das Einbringen eigener Ideen und individueller Arbeitspraxis wird gefördert und steht immer im Mittelpunkt des kreativen Prozesses.

'Kann man Performance Art lehren?' Wenn das Lehren das Potential der Selbsterfahrung mit sich bringt ist die Antwort ja. Wollte man auf Grund der Frage eine Erwartungshaltung des 'Wie' ( des 'how to...?') befriedigen, so ist die Antwort nein.

Beim Angebot zur Teilnahme an einem Performance Workshop (genannt T.a.T. = pure Aktion) gilt Ersteres, denn es werden Wege vorgezeichnet, die innerhalb eines didaktischen Prozesses erfahrbar und erlebbar sind. Bevor es also zu erkennbaren Verhältnissen zwischen Körper und Objekt und Körper als Objekt kommen kann, werden, wie in einer Laborsituation, Beziehungen kritisch und analytisch vorbereitet und beobachtet. Immer wieder kommt es im Zuge der Zusammenarbeit, Gruppenarbeit oder Einzelarbeiten zu Momenten, in denen die Teilnehmer/Innen lernen unterschiedliche Positionen und Perspektiven einzunehmen.
Es gibt nicht nur einen einzelnen Standpunkt.

Das 'Lehren' ist immer wieder als Ortung verschiedener Standpunkte zu verstehen. Dafür gibt es Sensibilisierungsprozesse, die durch eine haarscharfe Reflektion dafür sorgt sich der individuellen Intuition zu nähern. Diese ist als Potential immer schon vorhanden jedoch 'verschüttet' oder nicht spürbar. Es scheint, daß es möglich ist über eine Erweiterung der Bewusstheitsebene, eine Art Zuflucht, eine Art Schlüsselloch, eine Art der Schwellenüberschreitung zur Aktion zu finden, die in das Ungedachte, Unerkannte und Gegenwärtige Sein des Moments führt.

  • Das Selbstverständliche muß erstmal gedacht werden
  • Der Mensch zeichnet sich durch die Dinge aus, die er nicht tut.
  • Die Ahnung verdichtet das Wissen.
  • Das Erahnen und Erkennen bestimmt das Niveau.
  • Der Selbstwert kommt im Unterlassen zum Ausdruck. Ausdruck findet statt. Ausdruck kommt von sich her. Ausdruck als Intentionalität ist im Bühnenbereich und beim Theater zu finden. Hier nicht.
  • Ein Objekt ist nicht weniger wirklich, bloß weil es der Betrachter nicht wahrnimmt. Das Objekt ist nicht unsichtbar sondern nicht sichtbar. Der Künstler bringt es aus dem Verborgenen hervor.
  • Wegweiser und Zeichen erkennen.
  • Joseph Beuys sagte einmal:'...wenn mich die Dinge nicht rufen, gehe ich nicht hin.'
   
       
       
       
       
       
       

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